In der Weihnachtszeit stoßen ganz gegensätzliche Strömungen aufeinander. Eigentlich befindet man sich zwischen Christkind und Kommerz. Auf der einen Seite werden Millionen Euro für Geschenke ausgegeben, die der Beschenkte eigentlich gar nicht so sehr braucht – auf der anderen Seite folgen auch viele Menschen dem Aufruf, wirklich Bedürftigen zu helfen. Selten tritt das Spannungsfeld zwischen Materialismus und Idealismus so stark zutage.

Diese Weihnachtskarte sagt alles, worum es sich bei Weihnachten dreht

Mit dem folgenden Weihnachtsgedicht und einem Weihnachtsgebet möchte ich gerne daran erinnern, worauf es an Weihnachten wirklich ankommt.  Erst einmal ein etwas kürzerer Vers:

Verschenke einen Blick, ein Lachen

verschenke Geduld, verschenke Zeit

verschenke keine teuren Sachen

verschenke deine Herzlichkeit.

Und noch ein Weihnachtsgebet, das u.a. Elemente zu diesem Thema enthält:

Er ist da!

Sagt es leise,

sagt es allen, die sich fürchten

sagt leise zu ihnen

Fürchte dich nicht habt keine Angst mehr

Gott ist da.

Er kam in unsere Welt, einfach, arm, menschlich.

Sucht ihn

macht euch auf den Weg!

Sucht ihn nicht über den Sternen nicht in Palästen,

nicht hinter Schaufenstern.

Sucht ihn dort, wo ihr arm seid, wo ihr traurig seid und Angst habt

Da hat er sich verborgen, da werdet ihr ihn finden

wie einen Lichtschein im dunklen Gestrüpp

wie eine tröstende Hand

wie eine Stimme die leise sagt:

Fürchte dich nicht.

In diesem Sinne sollten wir uns nicht vom Wesentlichen, von dem was Weihnachten wirklich ausmacht, ablenken lassen!