Nach einer aktuellen Studie des Branchenverbandes Bitkom wollen nur 2 % aller Deutschen gar keine Weihnachtsgrüße verschicken. 75 % wollen ihre Lieben zu Weihnachten anrufen und etwas mehr als die Hälfte (52 %) will per Briefpost Postkarten oder Briefe verschicken. Etwa 26 % haben vor, die Weihnachtsgrüße per E-Mail zu verschicken. „Mail, Internet und SMS ergänzen den Gruß per Postkarte oder Telefon, aber verdrängen sie nicht“, sagte Prof. August-Wilhelm Scheer, Präsident des Bitkom. Im Hinblick auf weihnachtliche E-Cards kommt es wie in den vergangenen Jahren zu einer leicht sinkenden Tendenz.

Bemerkenswert, aber nicht unbedingt überraschend ist, dass viel mehr Frauen (59 %) als Männer (42 %) zum klassischen Briefkuvert greifen, während Männer ihre Grüße lieber per Mausklick übermitteln. Frauen werden ihrem Ruf auch dahingehend gerecht, dass sie Freunde und Verwandte zu den Feiertagen häufiger anrufen als die Männer.

Hinsichtlich des Schulabschlusses der Grüßenden zeichnet sich eine gewisse Tendenz ab: 61 % aller Personen mit einem Hauptschulabschluss wollen ihre Weihnachtsgrüße mit der klassischen Post übermitteln, während dieser Prozentsatz bei Befragten mit der Mittleren Reife oder dem Abitur bei 50 % liegt.

Es tut sich noch eine ganz neue Entwicklung auf: Teenager nutzen für die Weihnachtsgrüße lieber soziale Netzwerke als E-Mails. Am beliebtesten sind E-Mails bei Leuten in den 20ern. Danach sinkt die Nutzung der elektronischen Post wieder ab. Bei der Altersgruppe über 60 Jahren, verschickt noch jeder 10. Bundesbürger seine Weihnachtsgrüße per E-Mail.