Fest der Gläubigen

Autor: Sabine | Kategorie: Allgemein Montag, 20. Dez 2010

Weihnachten hat viele Funktionen: es wird gerne als Familienfest oder als Fest der Liebe bezeichnet. Der Einzelhandel sieht darin möglicherweise vor allem eine erfolgreiche Aktion zur Verkaufsförderung. Dabei ist Weihnachten natürlich zuerst und vor allem ein Fest für die Christen dieser Welt, die damit die Geburt Jesu feiern.

Die Ankunft von Gottes Sohn bedeutet für die Gläubigen:

Gott bietet uns in seinem Sohn die Möglichkeit zur Vergebung und Versöhnung an.

Das ist das größte Geschenk von allen!

In diesem Sinne ist alles andere, was sonst noch so mit Weihnachten verbunden wird, zweitrangig und in diesem Glauben wird die Frage nach der Bedeutung von Weihnachten folgendermaßen beantwortet:

Weihnacht?

Vom hohen Himmelsthron

schenkt uns heut

Gott seinen Sohn

er hat ihn uns gegeben

damit wir leben.

Abschließend folgt noch ein Gebet, das Menschen in ihrem Glauben bestärkt:

Gott kommt zu uns.

Wir müssen nicht mehr

zweifelnd nach ihm fragen.

Gott kommt zu uns

um seine Gnade allen anzusagen.

Gott kommt zu uns und lässt uns wieder hoffen;

denn sein Herz ist für alle Menschen offen.

Gott kommt zu uns

Jeder 2. Deutsche verschickt handfeste Weihnachtskarten oder -briefe

Autor: Sabine | Kategorie: Allgemein Sonntag, 19. Dez 2010

Nach einer aktuellen Studie des Branchenverbandes Bitkom wollen nur 2 % aller Deutschen gar keine Weihnachtsgrüße verschicken. 75 % wollen ihre Lieben zu Weihnachten anrufen und etwas mehr als die Hälfte (52 %) will per Briefpost Postkarten oder Briefe verschicken. Etwa 26 % haben vor, die Weihnachtsgrüße per E-Mail zu verschicken. „Mail, Internet und SMS ergänzen den Gruß per Postkarte oder Telefon, aber verdrängen sie nicht“, sagte Prof. August-Wilhelm Scheer, Präsident des Bitkom. Im Hinblick auf weihnachtliche E-Cards kommt es wie in den vergangenen Jahren zu einer leicht sinkenden Tendenz.

Bemerkenswert, aber nicht unbedingt überraschend ist, dass viel mehr Frauen (59 %) als Männer (42 %) zum klassischen Briefkuvert greifen, während Männer ihre Grüße lieber per Mausklick übermitteln. Frauen werden ihrem Ruf auch dahingehend gerecht, dass sie Freunde und Verwandte zu den Feiertagen häufiger anrufen als die Männer.

Hinsichtlich des Schulabschlusses der Grüßenden zeichnet sich eine gewisse Tendenz ab: 61 % aller Personen mit einem Hauptschulabschluss wollen ihre Weihnachtsgrüße mit der klassischen Post übermitteln, während dieser Prozentsatz bei Befragten mit der Mittleren Reife oder dem Abitur bei 50 % liegt.

Es tut sich noch eine ganz neue Entwicklung auf: Teenager nutzen für die Weihnachtsgrüße lieber soziale Netzwerke als E-Mails. Am beliebtesten sind E-Mails bei Leuten in den 20ern. Danach sinkt die Nutzung der elektronischen Post wieder ab. Bei der Altersgruppe über 60 Jahren, verschickt noch jeder 10. Bundesbürger seine Weihnachtsgrüße per E-Mail.

Zwischen Christkind und Kommerz

Autor: Sabine | Kategorie: Weihnachtsgedichte Samstag, 18. Dez 2010

In der Weihnachtszeit stoßen ganz gegensätzliche Strömungen aufeinander. Auf der einen Seite werden Millionen Euro für Geschenke ausgegeben, die der Beschenkte eigentlich gar nicht so sehr braucht – auf der anderen Seite folgen auch viele Menschen dem Aufruf, wirklich Bedürftigen zu helfen. Selten tritt das Spannungsfeld zwischen Materialismus und Idealismus so stark zutage.

Mit dem folgenden Weihnachtsgedicht und einem Weihnachtsgebet möchte ich gerne daran erinnern, worauf es an Weihnachten wirklich ankommt.  Erst einmal ein etwas kürzerer Vers:

Verschenke einen Blick, ein Lachen

verschenke Geduld, verschenke Zeit

verschenke keine teuren Sachen

verschenke deine Herzlichkeit.

Und noch ein Weihnachtsgebet, das u.a. Elemente zu diesem Thema enthält:

Er ist da!

Sagt es leise,

sagt es allen, die sich fürchten

sagt leise zu ihnen

Fürchte dich nicht habt keine Angst mehr

Gott ist da.

Er kam in unsere Welt, einfach, arm, menschlich.

Sucht ihn

macht euch auf den Weg!

Sucht ihn nicht über den Sternen nicht in Palästen,

nicht hinter Schaufenstern.

Sucht ihn dort, wo ihr arm seid, wo ihr traurig seid und Angst habt

Da hat er sich verborgen, da werdet ihr ihn finden

wie einen Lichtschein im dunklen Gestrüpp

wie eine tröstende Hand

wie eine Stimme die leise sagt:

Fürchte dich nicht.

In diesem Sinne sollten wir uns nicht vom Wesentlichen, von dem was Weihnachten wirklich ausmacht, ablenken lassen!

Wie ein Verbot zur Verbreitung der Weihnachtskrippe führte

Autor: Sabine | Kategorie: Allgemein Freitag, 17. Dez 2010

Ab Ende des 18. bis Anfang des 19. Jahrhundert wurden die Krippen in den Kirchen von König Maximilian I. Joseph von Bayern verboten. Die Krippen standen damals in bestimmten Kreisen in dem Ruf „kindlich und unvernünftig zu sein und dem wahren Glauben im Wege zu stehen“. Dieses Verbot hatte jedoch eine ganz gegenteilige Wirkung.

Dadurch begannen die Leute nämlich, in ihren eigenen Häusern Weihnachtskrippen aufzustellen! Dabei handelte es sich  oftmals um die selbst gebastelten, kleineren und damit auch preiswerteren Formen, wie sie heutzutage auch unter zahlreichen Weihnachtsbäumen zu bewundern sind. Damit können wir dem ersten König Bayerns doch wirklich dankbar sein!

Gerade das selber Basteln einer Krippe, die man jedes Jahr noch erweitern kann, macht großen Spaß und das kann sich zu einer schönen Tradition in der Familie entwickeln.

Zu diesem Thema ist mir noch ein kurzer Vers eingefallen, der zum Beispiel gut auf eine Weihnachtskarte mit einem dementsprechenden Motiv passt:

Gesegnete Weihnacht überall

das haben wir zu verdanken

der Krippe in Bethlehems Stall

Umstrittenes Weihnachtsfest

Autor: Sabine | Kategorie: Allgemein Donnerstag, 16. Dez 2010

Es gibt kaum ein anderes Fest, das die Gemüter so erregt wie Weihnachten. Die einen freuen sich praktisch schon das ganze Jahr über darauf, während es andere als ultimative Scheinheiligkeit abtun.

Natürlich wäre es schade, wenn es einfach bei einem Ritual bliebe. Aber schließlich liegt es in der Verantwortung eines jeden Einzelnen, auch wirklich etwas daraus zu machen und dann bildet Weihnachten immerhin einen guten Anlass für Versöhnung und ein echtes Miteinander. Als freundliche Erinnerung daran könnte man zum Beispiel das folgende Gedicht auf einer Weihnachtskarte verwenden:

Lasst uns nicht beim Licht- Anzünden

nur bewundern Glanz und Schein,

lasst uns endlich wieder ganz

in der Liebe sein!

Wir sollten Weihnachten wirklich als eine Chance erkennen, Krusten, die das Miteinander behindern, aufzubrechen!

Dann kann man aber sogar noch einen Schritt weiter gehen, denn schließlich gilt:

Weihnachten sollte

nicht nur unsere Herzen

hell machen, sondern

auch unsere Welt!

Überlegen Sie sich doch einfach mal, in welcher Form Sie Gutes tun könnten. Das kann schon damit anfangen, dass Sie sich dieses Jahr keine Geschenke wünschen, sondern darum bitten, das dafür bestimmte Geld lieber einem guten Zweck zukommen zu lassen.

Weihnachtsgedichte unter dem (Thema) Tannenbaum

Autor: Sabine | Kategorie: Tannenbaum Mittwoch, 8. Dez 2010

Trotz oder vielleicht sogar wegen seiner heidnischen Wurzeln lässt sich der Tannenbaum gar nicht mehr von Weihnachten wegdenken. Er verbreitet nicht nur seine Nadeln, sondern auch einen herrlichen Duft im Wohnzimmer und bildet den feierlichen Mittelpunkt der ganzen Weihnachtsfeierlichkeiten. Aus gutem Grund wird er in Weihnachtsliedern besungen und auch in Weihnachtsgedichten, die man für die Weihnachtskarten einsetzen oder an Heiligabend vortragen kann, gerne erwähnt.

Es folgen drei selbst verfasste Weihnachtsgedichte, in denen dem Tannenbaum eine gebührende Rolle eingeräumt wird:

Es steht ein schöner Tannenbaum

auch für dich in unserem Raum

wir freuen uns

an unsren Gaben

und wollen uns mit dir

herzhaft daran laben.

———————————–

Im Kerzenschein

der Tannenbaum

füllt mit Licht den ganzen Raum

liegen noch Geschenke drunter

hei, da sind wir froh und munter.

———————————

Strohsterne am Tannenbaum

es ist so weit

man glaubt es kaum

ein Kind im Stroh

macht uns alle froh.

Einladung zum Weihnachtsplätzchen backen

Autor: Sabine | Kategorie: Advent Dienstag, 30. Nov 2010

Ohne Weihnachtsplätzchen kann man sich Weihnachten eigentlich gar nicht vorstellen. Das bedeutet jedoch nicht, dass man alleine stundenlang in der Küche schuften muss. Denn auch das Backen macht Spaß, wenn man es nicht alleine, sondern gemeinsam mit Freunden oder Verwandten tut. Sie kann man mit dem folgenden Gedicht zum gemeinsamen Backnachmittag einladen:

Plätzchenduft

liegt in der Luft

es riecht nach Anis und Zimt

und ganz bestimmt

erfreu‘n sich groß und klein

an den süßen Leckerei‘n.

Dazu passt das folgende Motiv für die Einladungskarte:

Natürlich haben besonders auch Kinder – aber nicht nur sie – Spaß am Backen und am Naschen!

Lustiges Adventsgedicht

Autor: Sabine | Kategorie: Advent Dienstag, 30. Nov 2010

Bei so manchen ist das Schenken zu Weihnachten fast schon als reiner Konsrumrausch verpönt. Es wird recht oft die Ansicht vertreten, dass der ganze kommerzielle Schnickschnack nur vom Wesentlichen ablenke. Dabei wird vergessen, wie schön die Vorfreude und die Spannung sein können und zwar nicht nur für den Empfänger, sondern auch für den Geber. Das bringt das folgende Gedicht schön zum Ausdruck:

Leise fallen weiße Flocken

und wir machen uns auf die Socken

schnell noch ein paar Geschenke holen

um sie dann auf leisen Sohlen

vor den Lieben zu verstecken.

Dazu passt das folgende Motiv:

Wenn man es so betrachtet, bilden die Geschenke doch ein wichtiges Element bei der Weihnachtsfreude und solange sie die anderen Aspekte nicht in den Hintergrund drängen, ist das auch völlig in Ordnung.

Zeit für Stille

Autor: Sabine | Kategorie: Weihnachtskartentexte Montag, 29. Nov 2010

Die meisten Leute erfahren die Vorweihnachtszeit als äußerst turbulente Wochen, in denen es noch viel zu erledigen gibt. Abgesehen von den täglichen Aufgaben muss man im privaten Bereich jetzt auch noch Geschenke einkaufen und geschäftlicher Hinsicht muss oft auch noch viel zum Jahresende hin abgeschlossen werden. Da kommt man kaum einmal zum Verschnaufen und damit herrscht die Gefahr, dass der Adventszeit ihr eigentlicher Sinn entrissen wird.

Das folgende Gedicht erinnert daran, wie die (Vor-)Weihnachtszeit eigentlich sein sollte:

Weihnachtszeit,

stille Zeit

alle machen sich bereit

wir warten auf das kleine Kind

das uns allen Freude bringt.

Wer also im vorweihnachtlichen Trubel zu ertrinken droht, sollte sich wirklich eine Auszeit gönnen und sich darauf konzentrieren, worum es sich in dieser Zeit wirklich dreht.

Wenn es in Ihrem Verwandten- oder Freundeskreis Leute gibt, die dieses Gedicht vielleicht als Anregung gebrauchen könnten, wäre es eine gute Idee, es ihnen per Weihnachtskarte zu schicken. Dazu passt natürlich auch ein besinnliches Motiv, wie zum Beispiel das folgende:

Im Leben sollte es immer Ruhepunkte geben, nicht nur – aber gerade auf jeden Fall auch – an Weihnachten!

Weihnachtsgedicht für mehr Frieden auf Erden

Autor: Sabine | Kategorie: Weihnachtsgedichte Montag, 29. Nov 2010

Weihnachten, das Fest der Liebe – so werden die Feiertage gerne bezeichnet. Dazu kann man sich natürlich so seine eigenen Gedanken machen. An Weihnachten sollte man auf jeden Fall nicht nur an sich selbst und die eigenen (oft materialistischen) Wünsche denken, sondern vor allem auch an andere Menschen, die sich in Notlagen befinden. Mit dem folgenden Gedicht werden solche Gedanken kurz und prägnant zum Ausdruck gebracht:

Weihnachten – das Fest der Liebe

ach, wenn es doch nur immer so bliebe.

Frieden auf Erden

so sollte es sein

dann könnten sich

alle Menschen freu‘n.

Dazu passt natürlich eine Weihnachtskarte mit einer Friedenstaube:

Wenn Weihnachten einen Beitrag zu einem nachhaltig besseren und friedvolleren Zusammenleben leistet, kann man sich wahrhaft daran erfreuen.